Lutherische Kirchenmission CEO
  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   Meine Berufsbilder
   Meine Berufshomepage

http://myblog.de/markusnietzke

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Citizen Journalism

Beim St?bern im Netz fand ich auf einer Website einen Gedankengang, den ich weiter verfolgen m?chte. Vielleicht k?nnte eine Einladung zur Mitarbeit bei "Citizen Journalism" oder B?rgerinformation in der Mission so aussehen:

Friends of the Mission of Lutheran Churches, welcome to your original, locally-owned citizen journalism site. Read and write your own news, interviews, and more. Pick a local mission story and cover it yourself or with friends. Use Blogs, Video or Music (always check the copyright!!)

It's your daily / weekly / monthly dose of news from your missionaries, since 2007. Make mission-bleckmar.de your homepage...

Ich bleib dran!
4.4.07 10:45


Wüste

Eine befreundete Lehrerin bereitet Einheiten zum Thema "W?ste" im Religionsunterricht vor. Im Austasuch dar?ber schlug ich vor, auch Materialien der Lutherischen Kirchenmission -Bleckmarer Mission- e.V. zu nutzen. Zuerst fiel mir deswegen die Arbeit unseres Missionars C. Weber in Serowe, Botswana und auf den Cattle-Posts ein, dazu haben wir Poster, Bilder und eine sch?ne (Vorlese-)Geschichte 'Heute morgen hab ich wieder geweint' (von S. Weber)Bilder 114.

Die Idee hat mich angeregt, neben den biblischen Schaupl?tzen zum Thema W?ste (Hagar, Josef, Mose, Elia, Auszug aus ?gypten, Elia, Jesus) auch zu ?berlegen, wann und wo dieses Thema in unserer Missionsgeschichte vorkommt. Im Missionsblatt ab 1970 finden sich sporadische Artikel, fiel mir ein, da einer unserer Missionare dort Pionierarbeit tat (F. H?fner) und sp?ter andere Missionare der LKM als auch aus unserer Schwesterkirche, der Lutheran Church Missouri Synod (LC-MS) Missionare in Orten am Rande der W?ste t?tig waren, Khakhea z.B. oder Jwaneng. Vielleicht kann ich daraus etwas aufbereiten, zum Gebrauch im Religionsunterricht oder Konfirmandenunterricht. Das einzige Problem dabei ist: Wann nehme ich mir Zeit dazu?
30.1.07 09:29


Hausweihe in Leipzig 14.1.2007

Br?cken bauen zwischen Einheimischen und Migranten

Leipzig / Bergen-Bleckmar (Kreis Celle) -selk- 13.1.2007: Missionar Hugo Gevers (Missionar der Lutherischen Kirchenmission -Bleckmarer Mission- e.V.) arbeitet seit Mai 2006 in Leipzig unter Migranten und setzt die Arbeit mit neuen Akzenten fort, die im Jahr 2000 von Pfarrer Fritz-Adolf H?fner begonnen wurde. F?r Hugo Gevers wurde auf Antrag der St. Trinitatisgemeinde (SELK) Leipzig, des Pfarrkonvents und Kirchenbezirks Sachsen-Th?ringens und schlie?lich des Missionskollegiums eine volle Planstelle der LKM eingerichtet. In den Dienstr?umen des Missionars (Ehrensteinstr. 39, Leipzig) treffen sich regelm??ig Migranten. Diese R?ume sollen am Sonntag, 14.1.2007, um 12.00 Uhr durch Missionsdirektor Markus Nietzke geweiht werden. Das Leipziger Missionshaus wird 'Die Br?cke' genannt.

"Meistens muss eine Br?cke gebaut werden, damit gro?e Hindernisse auf der Wegstrecke ?berwunden werden k?nnen. Dann hilft uns die Br?cke von einer bis zur anderen Seite zu kommen" berichtet Gevers. Dieses Bild pr?gt das k?nftige Geschehen im Missionshaus. "Es gibt auf der Welt ganz viele bedrohte Menschen, die notgedrungen eine neue Heimat suchen." In Leipzig wird versucht, den Menschen, die mit der missionarischen Arbeit in Kontakt kommen, Br?cken zum Einleben und Br?cken zum christlichen Glauben zu bauen. Aber nicht nur das: "Gleichzeitig ist die Br?cke auch ein Treffpunkt, wo Deutsche und Migranten sich sozusagen auf neutraler Ebene begegnen k?nnen. Wir k?nnen ?ber Musik, Gesang und Sport viele Gemeinsamkeiten und auch viel Neues kennen lernen" meint der geb?rtige S?dafrikaner, der selbst Migrant in Leipzig ist.

Soweit meine Meldung gestern ?ber selk_news. Heute war es dann soweit. Davon zwei Eindr?cke:

100 0335

100 0336
14.1.07 20:47


Business in South Africa

Im Economist vom 23.12.2006, p. 105 ist -wie in fast jeder Ausgabe- ein Artikel ?ber S?dafrika zu finden, diesmal: The Way to BEE. BEE ist die Abk?rzung f?r "Black Economic Empowerment". Es geht darum, dass in Firmen, die in S?dafrika t?tig sind, in allen Bereichen und Verantwortungsfeldern eine Partizipation der mehrheitlich nicht-wei?en Bev?lkerung garantiert ist. Dazu hat die Regierung Vorgaben gemacht, die 2006 neu definiert wurden und k?nftig umgesetzt werden sollen.
Firmen, die mit dem Staat Gesch?fte machen m?chten, sollen nun neu bewertet werden, "not only on black ownership, but also on the colour of their managers and staff, how much they train them, whether they help black entrepreneurs, how much money they spend on social programmes and what part of their procurements goes to "empowered" suppliers..."
Als Missionsdirektor interessiert mich das, weil wir als Lutherische Kirchenmission in S?dafrika t?tig sind und dazu extra einen eigenen Verein in S?dafrika gegr?ndet haben. Die Frage nach der Beteiligung von z.B. Mitgliedern der Lutheran Church of Southern Africa (LCSA) an den Entscheidungsprozessen des Vereins und Themen wie Bildung, Weiterbildung und soziales Engagement der LKM (beziehungsweise des Vereins MLC, der als Public Benefit Organisation t?tig ist) sollten deswegen im Horizont weiterer ?berlegungen auf unserer Seite stehen. Damit h?tten wir die nun st?rker geforderten "good credentials" um in S?dafrika (sofern es Ber?hrungen mit dem Staat gibt) gut positioniert zu sein.
8.1.07 19:41


The art of conversation...

Beim Lesen des Artikels "The art of conversation" im Economist vom 23.12.2006 heute morgen (6.1.2007) fiel mir in den ersten Zeilen der Name Robert Darnton auf. Er sagt dort von Sir Isaiah Berlin, er sei in Gesellschaft mit seiner der Art der Unterhaltung wie ein K?nstler gewesen: "...soaring through every imaginable subject, spinning, flipping, hanging by his heels and without a touch of showmanship". Von Sir Isaiah Berlin, einem aus Lettland stammenden Philosophieprofessor in Oxford (+ 1997) habe ich noch nie geh?rt, wohl aber von Denis Diderot, einem Aufkl?rer des 18. Jahrhunderts. Wem ich das verdanke? Robert Darnton, der ihm mit Berlin vergleicht. Mich reizt es nun aufs Neue, Darntons Buch: Gl?nzende Gesch?fte. Die Verbreitung von Diderots ENCYCLOPEDIE oder: Wie verkauft man Wissen mit Gewinn? Berlin: Klaus Wagenbach, o.J. (circa 2004?) zu lesen. Bin gespannt, wann, und vor allem was ich da lese und erfahre. Sicher nicht zuviel ?ber Unterhaltung im Salon oder am Abend, vermute ich...

Zum Artikel im Economist finde ich f?r die Art der Unterhaltung und der Gespr?chsf?hrung folgendes nett: man unterscheidet seit Cicero: 1. Sprich klar (verst?ndlich). 2. Sprich mit einfachen Worten, aber nicht leichtfertig. 3. Sprich nicht zu lang, besonders dann nicht, wenn auch andere dabei sind, die etwas sagen m?chten. 4. Falle anderen nicht ins Wort. 5. Bleibe h?flich. 6. Gehe mit seri?sen Dingen seri?s um, mit leichteren Dingen beschwingt. 7. Kritisiere Menschen nicht, die abwesend sind, ("Rede nicht Hinter ihrem R?cken"). 8. Bleibe bei Gespr?chsinhalten bei Dingen von allgemeinem Interesse. 9. Rede nicht von dir selbst. 10. ?ber allem: Verliere nie die Beherrschung!

Diese zehn Tipps finde ich in Ordnung. Vielleicht hat der Autor im Economist recht, der noch hinzuf?gt, da? man gut Zuh?ren sollte und m?glichst nicht die Namen anderer Menschen vergessen m?ge. Ich merke mir aus der Zeit der franz?sichen Salons noch folgendes zum Thema "Gute Unterhaltung und Gespr?chskultur". Dazu geh?ren: politesse (gute Manieren), esprit (Witz), galanterie (H?flichkeit), complaisance (Entgegenkommen) enjouement (Gutgelaunt) und flatterie (Schmeichelnd). Wer sich gutgelaunt unterh?lt, der ber?cksichtige auch noch raillerie (den anderen ganz leicht reizend), plaisanterie (mit Humor herangehen), bons mots (Sinnspr?che) traits (Charakter) und pointes (pl?tzliche, witzige Einf?lle) dazu, eher in seltenen F?llen auch die persiflage (unterschwellige Beleidigungen unter dem Anschein des Lobens). Sogar das Schweigen kann im Gespr?ch bedeutsam sein: "eloquent", "mocking" oder "respectfull" wird unterschieden. Die Kunst des Schweigens scheint dann eine besondere Begabung zu sein.

Insgesamt ist der Artikel anregend f?r weitere Besuche bei Freunden und Unterhaltung mit Verwandten und Arbeitskollegen. Die eigene Gespr?chskultur kann dadurch ja offenbar nur gewinnen. Letztlich wird Charm, H?flichkeit und der Wille andere zu verstehen eine gro?e Rolle spielen.
6.1.07 17:20


Thomas Friedmann: The World is Flat / Die Welt ist flach.

"Der Weltbestseller zu Weihnachten" / Thomas Friedmann: Die Welt ist flach.

So lautet eine Anzeige in der FAZ 286(Freitag, 8.12.2006):15. und benennt dieses Buch als "eine erfrischen konstruktive Darstellung dessen, was die globalisierte Welt antreibt -wirklichkeitsnah, kontrovers, unterhaltsam und frei von Schwarzmalerei." Ein interessanter Link ist www.dieweltistflach.de. Lohnte sich, mal hinzusurfen.

Ich habe das Buch 2006 in "The Economist" und unter www.Perlentaucher.de angezeigt gefunden und vor knapp einem Jahr gekauft und gelsen, ich war sehr angetan. Mich interessierte, wie China und Indien dabei geschildert werden. H?chst spannend, bis, ja bis ich im Internet versuchte, an manche der genannten Ideen anzukn?pfen, z.B. billiges Drucken von Aufs?tzen, B?chern oder Zeitschriften und Lieferung nach Deutschland. Vielleicht fehlte mir dazu die Ausdauer. Jedenfalls fand ich wenig dazu.

Im Internet fand ich aber auch einen interessanten Blog von Uwe Siemon Netto aus St. Louis, MO, USA; der einen Vortrag hielt unter dem Titel: "When the Lights go out". Der ist sehr interessant, auch f?r Pfarrer, da er danach fragt, was passiert, wenn die Globalisierung mal nicht so funktioniert, wie Friedmann beschreibt. Dann gehen in die Lichter aus, und zwar in weiten Teilen der Welt.

Immerhin haben das Buch und der Blog von U. Siemon-Netto mich angeregt, mir einmal Gedanken ?ber die Energieverorgung im Haus in dem ich Mieter bin, Gedanken zu machen. Rasante Preisentwicklung: in zehn Jahren stieg der Energiepreis um 294%!!! Das gibt mir zu denken.

Unl?ngst war auch in der FAZ von Friedmann zu lesen. Allerdings kamen er und sein Buch nicht so gut davon: In China war Einzelnes, von dem was er schreibt als sehr einseitig empfunden worden. Ich kann aus meiner eignene Erfahrung wenig dazu sagen. In Hongkong war ich 2005, da trifft vieles zu, von dem Friedmann schreibt. Aber ein Besuch auf Lamma-Island zeigte mir, wie auch die Kritiker Recht haben k?nnten...
8.12.06 23:24


Das Meinungsklima in Blogs

Nur "vermeintliche Wahrheit" in Blogs?

In der FAZ 282 von Montag 4.12.2006 findet sich ein interessanter Artikel zum Thema "Bloggen". Blogs er?ffnen n?mlich nicht nur Unternehmen neue Wege, mit Kunden in Verbindung zu kommen, "sie erfordern auch von den Printmedien und ihren Mitarbeitern gro?e Anpassungsleistungen" hei?t es in Anlehnung an Aussagen von F. Heinderyckx (Br?ssel) dort. Das stimmt: Wenn ich mich auf dieses Terrain wage, hat es auch etwas damit zu tun.

In meinem Beruf als Missionsdirektor bin ich auch seit 2003 Herausgeber des "Missionsblattes", das seit 1899 erscheint. Ich stelle mir immer mal wieder die Frage, welchen Wert diese Zeitschrift hat, ob sie eher eine "Hauszeitung" oder ein "Mitteilungsblatt" oder doch ein Magazin ist, in dem Erlebnisse von Missionaren und Missionsfreunden dokumentiert werden. Ich selbst berichte darin, auch vom eigenen Ergehen und Empfinden. Die "N?he" zu einem Blog ist damit unverkennbar, meine ich. Ist damit gesagt, da? dieses auf Kosten der Wahrheit geschieht? Nein!

Mein Anspruch ist der Gleiche, wie im FAZ-Artikel beschrieben wird: gr?ndlich recherchierte Berichte und Kommentare anzubieten. Damit soll eine Gesamtbild eines Ereignisses m?glichst genau beschrieben werden. Auch ich strebe danach, m?glichst den mir gelieferten Informationen nachzugehen, n?tigenfalls Fachleute zu befragen oder eine zweite Meinung einzuholen. Richtige Aussagen sollen gemacht werden, nicht unbedingt nur popul?re Meinungen weitergegeben werden. Das kostet einen erheblichen Aufwand, ganz egal ob f?r einen Blog oder einen Artikel im Missionsblatt.

Wenn aber auch stimmt, da? unter j?ngeren Menschen in Belgien, Frankreich, Gro?britannien, Polen und den USA das Lesen von Blogs inzwischen weit verbreitet ist, stellt sich mir die Frage, wie das in Deutschland oder S?dafrika, Botswana oder Brasilien der Fall ist, dort also, wo unser Missionswerk im Moment t?tig ist. Aber: Wenn stimmt, da? immer mehr Menschen bloggen und auch in Blogs nach richtigen Aussagen suchen, auch auf die Gefahr hin, nur vermeintliche Wahrheiten zu finden, dann hei?t es f?r mich zweierlei: eine Organisation, wie die Lutherische Kirchenmission -Bleckmarer Mission. e.V., mu? sich Gedanken dar?ber machen, wie sie neue Leser (auch wenn es Bloglesende sind) erreicht. Und: die Aussagen in den Blogs, die sich auf die Arbeit der LKM beziehen, sollten gut recherchiert sein und der Wahrheit entsprechen. Mein vorerst pers?nlich gehaltener Blog ist dazu ein erster Beitrag. Nicht von vermeintlicher Wahrheit im Blog (oder Missionsblatt) zu reden, sondern von der Wahrheit ?berhaupt, darum geht es mir auf alle F?lle.
4.12.06 18:33


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung